AG Nachhaltigkeit: Mitmachen erwünscht

Mehr Austausch, mehr Ideen, mehr gemeinsames Anpacken: Die neue AG Nachhaltigkeit will das Thema an der HTW Berlin stärker in den Hochschulalltag bringen. Sally Paege, Jennifer Schneidt und Dr. Susann Ullrich erzählen, was sie vorhaben und warum Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist.
Nachhaltigkeit ist an der HTW Berlin längst Thema. Warum braucht es trotzdem noch eine AG Nachhaltigkeit?
Susann Ullrich: An der HTW Berlin passiert schon viel – von Solaranlagen über den Grün-blauen Campus bis zum Umweltmanagement mit EMAS. Trotzdem erreicht das Thema noch nicht alle. Wir möchten Nachhaltigkeit stärker im Hochschulalltag verankern und Menschen zum Mitmachen bewegen. Die AG versteht sich deshalb als Bottom-up-Initiative aus der Hochschulgemeinschaft heraus.

Welches Thema beschäftigt euch derzeit besonders?
Jennifer Schneidt: Ein größeres Thema war die gemeinsame Arbeit am Nachhaltigkeitskonzept der HTW Berlin. Über mehrere Monate hinweg hat die AG den Entwicklungsprozess begleitet und Impulse aus unterschiedlichen Hochschulbereichen eingebracht. Die Nachhaltigkeitsmanagerin, die das Konzept erarbeitet hat, griff dabei regelmäßig auf das Netzwerk der AG zurück, das den partizipativen und ganzheitlichen Ansatz mit unterschiedlichen Perspektiven unterstützte.
Was motiviert euch persönlich, euch in der AG zu engagieren?
Sally Paege: Wir möchten dazu beitragen, dass auch zukünftige Generationen gut leben können und Ressourcen erhalten bleiben. Für mich gehören Chancengerechtigkeit und Gleichberechtigung untrennbar zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Deshalb habe ich beispielsweise den Lehrbaustein „Soziale Nachhaltigkeit“ [PDF] entwickelt, den Lehrende für ihre Kurse anfragen können.
Warum sollte man bei der AG mitmachen?
Jennifer Schneidt: Mitmachen können alle, die sich für Nachhaltigkeit an der HTW Berlin interessieren und etwas bewegen möchten. Man muss kein Vorwissen mitbringen und auch nicht bei jedem Treffen dabei sein. Man kann regelmäßig teilnehmen, ein konkretes Thema einbringen oder erst einmal reinschnuppern. Besonders freuen wir uns über Studierende. Nachhaltigkeit können wir nur gemeinsam voranbringen.