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Volltext-Alternative für die Campus Story "Sprache in Aktion: Lernen durch realistische Szenarien"

[ruhige Musik]

In einem weißen Kasten mit Kreispfeil in der Ecke: Lehrgut

Die HTW Berlin aus verschiedenen Perspektiven. Blick von oben auf das moderne, helle Gebäude.

Einblendung: Stephen Mortimer, Leiter Zentraleinrichtung Fremdsprachen

Stephen Mortimer sitzt in einem Unterrichtsraum mit bunten Stühlen. Er hat dunkle Haare und einen dunklen Bart und trägt ein schwarzes T-Shirt.

Mortimer: In meinem Businessenglischkurs arbeite ich handlungsorientiert. Das heißt, wir simulieren Situationen aus der Arbeitswelt. Im letzten Semester sollte zum Beispiel der Prozess zur Bearbeitung von Kundenbeschwerden verbessert werden.

Einblendung: Marty Tim Braun, ehemaliger Teilnehmer in Mortimers Englischkurs

Braun sitzt in einem anderen Unterrichtsraum. Er hat hellbraunes Haar und trägt ein schwarzes T-Shirt.

Braun: Bei ihm war das Besondere, dass wir wirklich die Sprache gesprochen haben, die Sprache angewendet haben und auch nicht irgendwelche Quatschszenarien, sondern Sachen, die man wirklich im echten Leben hat. Und das fand ich sehr besonders toll. Und deswegen habe ich Stephen für den Preis nominiert, den er ja auch bekommen hat.

Der Unterrichtsraum ist mit Studierenden gefüllt. Mortimer steht vor der Gruppe und erklärt etwas.

Mortimer: Wir spielen ein Szenario mehrfach durch. Beim ersten Mal gibt es Vokabelhilfen, aber das wird nicht eintönig. Denn jede Woche wächst das Verständnis und die Studierenden entdecken mehr über ihr eigenes sprachliches Repertoire.

Die Studierenden beugen sich konzentriert über Unterlagen. Mortimer liest etwas von einem Laptop ab.

Mortimer: Auch die Prüfungen spiegeln das Unterrichtskonzept wider. Die Studierenden bekommen Infos in Teilen, wie Puzzlestücke, und erst im Meeting entsteht das ganze Bild.

Erstaunt sieht Mortimer auf ein Blatt. Ein Student hat eine Präsentation auf seinem Tablet geöffnet.

Mortimer: Am Ende formulieren sie eine Antwort an die fiktive Geschäftsleitung,in der Sie Ihre Entscheidungen erklären und begründen. Um den Aufwand für die Umsetzung überschaubar zu halten, nutze ich intensiv KI.

Eine Studentin liest einen Text am Handy.

Mortimer: Sie erstellt Medien, sie entwickelt Szenarien und sie passt die Bedingungen dynamisch an, so wie es im echten Arbeitsleben passieren würde. Mein Tipp an Lehrende: Seien Sie offen mit den Studierenden und verlagern Sie Verantwortung hin zu den Lernenden. Dann sind wir Lehrenden nicht mehr Wissensquelle, sondern Dirigenten eines erlebnisorientierten Lernprozesses.

Der Abspann in grün:
Redaktion: Jessica Barszczewski
Musik: Clouds - Lucien Kemper_Fachhochschule Dortmund, CC BY 4-0.wav

Logos: Lehrenden-Service-Center, Lehrgut, HTW - Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin