Erk Petersen

Erk Petersen

Erk Petersen studiert Mikrosystemtechnik an der HTW Berlin.  Im Interview erzählt er, was ihn an Mikrosystemen fasziniert.

Was genau ist Mikrosystemtechnik?

Mikrosysteme haben verschiedenste Funktionen, jedoch eine Gemeinsamkeit: Sie sind so klein, dass sie oftmals dünner als ein menschliches Haar sind. Sie sind meist multiphysikalisch, basieren also auf elektrischen, mechanischen und anderen physikalischen Effekten. Das macht unser Themengebiet besonders spannend. Es gibt verschiedenste Systeme - von den Sensoren im Auto bis zur Mikrobatterie in Implantaten.

Warum studieren Sie Mikrosystemtechnik an der HTW Berlin?

Bei einem sechswöchigen Praktikum bei einem großen dänischen Elektrohersteller habe ich meine Faszination für Mikrosysteme entdeckt. Ein Ingenieur, der dort in der Entwicklung tätig ist, hat mich auf den Studiengang aufmerksam gemacht. Da ich auf einer kleinen Insel in der Nordsee aufgewachsen bin und auch mal etwas erleben wollte, war schnell entschieden, nach Berlin zu kommen.

Was macht den Studiengang so besonders?

Wir sind ein eher kleiner Studiengang mit einem sehr persönlichen Arbeitsklima. Unsere Professoren haben Berufserfahrung in der Industrie und Forschungsinstituten gesammelt. Und wir haben einen sehr modernen Reinraum mit Blick über die Dächer Berlins.

Was sollte man für dieses Fach mitbringen?

Technisches Interesse und keine Angst vor Zahlen. Wer bereits in seiner Freizeit gerne mit technischen Dingen herumbastelt, ist klar im Vorteil. Allerdings ist das kein Muss und man wächst über die Semester hinweg — durch Tätigkeiten in den Laboren — in die Thematik hinein.

Was möchten Sie nach dem Studium machen?

Meine Zukunft sehe ich bei den medizinischen Mikrosystemen. Mich reizen die hohen technischen Anforderungen in diesem Bereich. Außerdem möchte ich an der Entwicklung von Produkten mitwirken, die Menschen wirklich helfen.

Erk Petersen
Erik Petersen am Laptop Erk Petersen am Laptop
Erk Petersen im Reinraumlabor

Fotos: Alexander Rentsch
© HTW Berlin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

7. Januar 2020